Silkes Kleintieroase

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Ernährung

Träume nicht dein Leben; sondern lebe deinen Traum!

Nahrung

Kaninchen sind Vegetarier. Der Magen des Tieres ist relativ empfindlich. Eine Futterumstellung sollte daher nur langsam geschehen.

Natürlich muss das Kaninchen täglich frisches Wasser bekommen.

Kaninchen dürfen keine Vitamintropfen zu sich nehmen. Sie regeln ihren Vitaminhaushalt über ihren sogenannten Blinddarmkot. Diesen Kot fressen sie auch. Damit sorgen sie für einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt. Bekommt das Kaninchen zu viele Vitamine, scheidet es diese vermehrt über den Blinddarmkot aus und es kommt zu Verklebungen in der Analregion und zur Verschmutzung des Fells.

Was steht auf dem Speiseplan eines Zwergkaninchens?

Trockenfutter:

· Heu muss ständig zur Verfügung stehen

· getrocknete Kräuter, wie Luzerne, Echinacea, Melisse, Löwenzahn, Kamille u.ä. Diese kann man auch gut
  selber trocknen und gut im Winter reichen.

· Körnerfutter enthalten sehr viele “Dickmacher”, deshalb sollten  sogenannte Pellets gefüttert werden. Ich
  mische immer eine Tüte Körnerfutter in ein Eimer Pellets. Es sollte nicht mehr, als ein Eßlöffel pro
  Tier/Tag gereicht werden.

· wenig: -dickmachendes Futter, wie alle Nusssorten, Johannisbrot...

Frischfutter:

Bitte nicht von Rändern vielbefahrender Straßen plücken, da dieses zu stark belastet ist. Weiter sollte man auch nicht von sogenannten “Hundewiesen” pflücken, da Hundekot sehr viele Krankheitskeime enthalten.

Es sollte nicht zuviel Frischfutter gereicht werden, da dieses zu Durchfall führen kann. Hat ein Kaninchen Durchfall, sollte man nur Heu und Wasser reichen. Gekauftes Frischfutter sollte immer gut gewaschen werden, um die Umweltgifte so gering, wie möglich zu halten.

geeignetes Frischfutter:     Löwenzahn, Möhren, Paprika, Endiviensalat, Rettich, Klee, Gras, Apfel,                                                               Sellerie, Fenchel, Stangensellerie, Taubnessel, Vogelmiere, Spinatblätter,
                                             Ruccula/Rauke, Küchenkräuter (wie Basilikum, Rosmarin, Oregano, Majoran
                                             Minze, Salbei), Petersilie, Gänsblümchen, Kohlrabi, Wegerich, Topinambur
nicht zuviel:                  Brokkoliröschen, Eisbergsalat, Kamille, Petersilie, Gurke,
am besten gar nicht:         alle Kohlsorten (Ausnahme: Kohlrabi), weil sie blähen
 

Für die Nagezähne:

Kaninchenzähne wachsen ein Leben lang und werden durch das Futter abgerieben. Kaninchen brauchen auch viel “Knabberkost”. Manche Kaninchen leiden unter einer Zahnfehlstellung, dann müssen die Zähne von Tierarzt gekürzt werden.

Als Knabbermaterial eignet sich:

- Zweige von: - Frucht- und Nussbäumem
                   - Buchen oder Haselnussbäumen.
                   - meine Kaninchen mögen auch sehr gerne kleine Zweige von Himbeer und
                     Johannisbeersträuchern.
                   - sehr gut sind auch Zweige von Weidenbäumen
                   - auch Tannenzweige kann man gut reichen (zur Entsorgung des Tannenbaumes)

- Zwieback, Knäckebrot

- trockenes, aber noch haltbares Brot/Brötchen  (aber nicht zuviel, da diese “Dickmacher” sind)

Leckerlis:

Knabberstangen sollten sehr selten oder besser gar nicht gereicht werden, da diese sehr viel Zucker enthalten. Folge: das Tier wird dick und das kann zu Gesundheitsschäden führen.

Vollkornhaferflocken

Frischfutter, wie oben beschrieben.

nicht geeignet oder sogar giftig:

- rohe Kartoffel, Rhababer

-giftig: Eibengewächse, Tollkirsche, rohe Bohnen, Goldregen, Efeu, Herbstzeitlose, Schierling