Listinus Toplisten

 

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Ernährung
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 Nahrung

Fressen ist die liebste Beschäftigung von Meerschweinchen. Daher sollte man Meerschweinchen auch nicht zuviele “Dickmacher” geben, sonst verfettet das Tier und dies kann zu Gesundheitsschäden führen. Falls ein Tier einmal keinen Appetit mehr hat, dann heißt das Vorsicht, denn das sind meistens die ersten Anzeichen für eine Krankheit.

Meerschweinchen sind Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Raufutter und frischem Grünzeug. Der Magen des Tieres ist relativ empfindlich. Eine Futterumstellung sollte daher nur langsam geschehen.

Natürlich muss das Meerschweinchen täglich frisches Wasser bekommen.

Meerschweinchen benötigen 10-20 mg Vitamin C. Bei einer ausgewogener Ernährung (viel Grünfutter) braucht das Meerschweinchen keine extra Vitaminzufuhr.

Was steht auf dem Speiseplan eines Meerschweinchen?

Trockenfutter:

· Heu muss ständig zur Verfügung stehen

· getrocknete Kräuter, wie Luzerne, Echinacea, Melisse, Löwenzahn, Kamille u.ä. Diese kann man auch gut
  selber trocknen und gut im Winter reichen.

· Körnerfutter enthalten sehr viele “Dickmacher”, deshalb sollten  so genannte Pellets gefüttert werden. Ich
  mische immer eine Tüte Körnerfutter in ein Eimer Pellets. Es sollte nicht mehr, als ein Eßlöffel pro
  Tier gereicht werden.

· wenig dickmachendes Futter, wie alle Nusssorten, Johannisbrot...

Frischfutter:

Bitte nicht von Rändern vielbefahrender Straßen pflücken, da dieses zu stark belastet ist. Weiter sollte man auch nicht von so genannten “Hundewiesen” pflücken, da Hundekot sehr viele Krankheitskeime enthalten.

Es sollte nicht zuviel Frischfutter gereicht werden, da dieses zu Durchfall führen kann. Hat ein Meerschweinchen Durchfall, sollte man nur Heu und Wasser reichen. Gekauftes Frischfutter sollte immer gut gewaschen werden, um die Umweltgifte so gering, wie möglich zu halten.

geeignetes Frischfutter:     Löwenzahn, Möhren, Paprika, Endiviensalat, Rettich, Klee, Gras, Apfel,                                                         Sellerie, Fenchel, Stangensellerie, Taubnessel, Vogelmiere, Spinatblätter,
                                             Ruccula/Rauke, Küchenkräuter (wie Basilikum, Rosmarin, Oregano, Majoran
                                             Minze, Salbei), Petersilie, Gänsblümchen, Kohlrabi, Wegerich, Topinambur
nicht zuviel:                  Brokkoliröschen, Eisbergsalat, Kamille, Petersilie, Gurke,
am besten gar nicht:         alle Kohlsorten (Ausnahme: Kohlrabi), weil sie blähen
 

Für die Nagezähne:

Als Knabbermaterial eignet sich:

- Zweige von: - Frucht- und Nussbäumem
                   - Buchen oder Haselnussbäumen.
                   - meine Kaninchen mögen auch sehr gerne kleine Zweige von Himbeer und
                     Johannisbeersträuchern.
                   - sehr gut sind auch Zweige von Weidenbäumen
                   - auch Tannenzweige kann man gut reichen (zur Entsorgung des Tannenbaumes)

- Zwieback, Knäckebrot

- trockenes, aber noch haltbares Brot/Brötchen  (aber nicht zuviel, da diese “Dickmacher” sind)

Leckerlis:

Knabberstangen sollten sehr selten oder besser gar nicht gereicht werden, da diese sehr viel Zucker enthalten. Folge: das Tier wird dick und das kann zu Gesundheitsschäden führen.

Vollkornhaferflocken

Frischfutter, wie oben beschrieben.

nicht geeignet oder sogar giftig:

- rohe Kartoffel, Rhababer

-giftig: Eibengewächse, Tollkirsche, rohe Bohnen, Goldregen, Efeu, Herbstzeitlose, Schierling