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Fliegen konnte er jetzt schon relativ gut; aber fressen....er hat noch nie Lebendfutter zu sich genommen und würde doch dadraußen kläglich verhungern. Es kam noch viel schlimmer. Elstern...sie attackierten den kleinen Kerl und sahen, dass er gar keinen Schutz von seinen Eltern hatte. Ich konnte nur zusehen, wo er hingetrieben wurde. In den Nachbargarten...immer und immer wieder ging die Elster runter zu meinen kleinen Sir Henry. Ich rüber zum Nachbar, mit dem auf Vogeljagd. Keine Chance. Sir Henry hatte nun große Angst und flog wieder auf einen Baum. Alle Nachbarn waren nun alarmiert und hielten die Augen offen. Manche wollten sogar schon Hackfleisch für ihn hinstellen; aber dann hätten wir glaube ich eher eine Ratteninvasion ausgelöst ;-) Dann flog er über die Dächer hinweg und die Elster hinterher....in der Nacht konnte ich kaum schlafen und befürchtete das Schlimmste. Als ich am anderen Morgen in den Garten ging, war da kein kleiner Eichelhäher....aber ein paar Häuser weiter saß er und pickte an einem gelben Sack. Hunger und Angst hatte der kleine Kerl. Ich nahm meine Jacke und warf sie über ihn...puuh, ich hatte ihn wieder. Ganz unversehrt...nun passe ich aber seeeehr genau auf, wenn ich das Gehege öffne! Gestern gab es dann das erstmal Mehlwürmer. Nur leider frisst er die noch nicht selber. Das muss er erst können, um sich alleine zurecht zu finden. Nun gebe ich Sir Henry diese wackelnden Mehlwürmer in den Schnabel...schwupp ist das Biest wieder draussen...och nöööö...der Wurm will nicht rein und der Vogel will nicht schlucken...klasse. Dann eben das Würmchen nen bissl weiter runter und er schluckt. Ein paar Würmchen haben wir schon geschafft. Hackfleisch frisst er mittlerweile schon selber.
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