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Die Heimat unserer Meerschweinchen liegt in Südamerika. Es wurde da von den Indianern als Haustieren gehalten. Noch heute leben dort wilde Meerschweinchen. Zwar gelten Meerschweinchen als sanfte, friedliebende Tiere, die sich auch gut mit Kindern vertragen. Untereinander ist das Leben jedoch nach einer strengen Rangordnung geregelt: Ein Männchen lebt meist mit mehreren Weibchen zusammen; ein weiteres Männchen wird meist aus der Gruppe vertrieben. Fehlt in einer Meerschweinchen-Gruppe das Männchen, übernimmt das älteste (oder dominierende) Weibchen diese Rolle. Mehr von “Meerschweinchenkombinationen”: hier
Bei Gefahr bringen sich die Meerschweinchen in einer Höhle in Sicherheit. Dorthin ziehen sie sich auch zurück, wenn sie ihre Ruhe haben wollen. Daher ist es wichtig, dass wir ihnen im Käfig ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, also am besten für jedes Meerschweinchen ein eigenes Häuschen, zur Verfügung stellen
Haus- und Heimtiere sind ganz von uns Menschen abhängig. Wir müssen uns auch im Klaren sein, dass wir dem Anspruch einer artgerechten Haltung und Fütterung nicht zu 100% entsprechen können - aber es muss stets unser Bestreben sein unseren Tieren so viel wie möglich ihrer ursprünglichen Lebensart zu erhalten. .
Die Sprache der Meerschweinchen
Meerschweinchen sind Rudeltiere, die gerne miteinander rumtollen oder sich dicht gedrängt aneinander kuscheln. Zu kleineren Streitereien kommt es dabei nur selten, da sie sich durch eine ganz bestimmte Körper- und Lautsprache miteinander verständigen.
Glucksen Ein glucksendes Meerschweinchen ist ein zufriedenes Meerschweinchen, manchmal zeigt es seine Freude noch zusätzlich durch lustige Bocksprünge.
Quieken Immer wenn ich auch nur in die Nähe vom Meerschweinchengehege komme, fangen alle wie wild an zu quieken. Es heißt: “Hilfe, wir verhungern grade” Hohes, ganz lautes Quieken ist ein Zeichen von grosser Angst oder von Schmerz.
Fiepen Meerschweinchen, die fiepen, haben Angst. Man hört das fiepen ganz oft bei Babys, die ihre Mutter oder Geschwister nicht mehr sehen. Sie machen so auf sich aufmerksam und meistens erbarmt sich einer der Erwachsenen, um das Kleine zu “retten”.
Zähneklappern Zähneklappern ist häufig bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen. Es ist eine Drohgebärde, die man ernst nehmen sollte.
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